Das Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt am Main ist mit seinen über 150 Mitarbeiter*innen ein weltweit führendes Forschungsinstitut im Bereich der juristischen Grundlagenforschung. Seine drei Abteilungen mit über 70 Wissenschaftler*innen, die herausragenden Bestände seiner Spezialbibliothek und seine zahlreichen nationalen wie internationalen Kooperationen machen es zu einem Knotenpunkt des globalen Wissenschaftsaustauschs für diejenigen, die sich für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft rechtlicher Ordnungen interessieren.


Wir suchen zum 1. November 2024 eine*n

Doktorand*in (m/w/d)

für die Mitarbeit im Graduiertenkolleg „Organisierte Architekturen“

Das u. a. aus 12 Doktorand*innenstellen bestehende DFG-Graduiertenkolleg „Architekturen Organisieren“ (3022), an dem die Goethe-Universität Frankfurt am Main, die Technische Universität Darmstadt, die Universität Kassel und unser Institut beteiligt sind, fokussiert Architekturen als in Institutionen, Netzwerken und Diskursen organisierte kollektive Formgebung moderner Gesellschaften. Es geht von der Grundannahme aus, dass sich die Betrachtung sozialer Ordnungen nicht von architektonischen Formationen separieren lässt, und dass diese, wie auch die jeweiligen Architekturen, durch spezifische, komplexe gesellschaftliche Aushandlungsprozesse entstehen. Eine ausführliche Darstellung des Graduiertenkollegs finden sich auf der Webseite des Center for Critical Studies in Architecture.

Zudem bieten wir eine Online-Informationsveranstaltung an, bei der wir die Forschungsidee, das Studienprogramm und die zukünftige Arbeitsweise des Kollegs vorstellen und selbstverständlich auch für Rückfragen zur Verfügung stehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Den Link zur Teilnahme finden Sie auf der oben genannten Webseite.

Erwünscht sind Bewerbungen, die ein ernsthaftes Interesse an der Rechtsgeschichte bzw. an einer Normativitätsfragen thematisierenden Geschichtswissenschaft erkennen lassen sowie die Bereitschaft, dies mit den Themenfeldern Architektur und Städtebau zu verbinden.

Wir erwarten einen qualifizierten, überdurchschnittlichen wissenschaftlichen Hochschulabschluss in der Rechts- oder Geschichtswissenschaft. Darüber hinaus erwarten wir die Bereitschaft zum interdisziplinären Arbeiten und idealerweise erste Erfahrungen darin, die Fähigkeit und hohe Bereitschaft zu Teamarbeit, Präsenz in Frankfurt sowie gute Deutsch- oder Englischkenntnisse und die Bereitwilligkeit die jeweils andere Sprache zu erlernen.

Für Ihre Promotion haben Sie unbegrenzten Zugang zu einer weltweit renommierten Spezialbibliothek und Zugriff auf eine Vielzahl von Datenbänken. Sie bekommen einen Arbeitsplatz gestellt und erhalten umfassende akademische und administrative Unterstützung. Wir gewähren großzügige Finanzierung für Forschungsaufenthalte in Archiven und Bibliotheken sowie für die Teilnahme an auswärtigen Konferenzen und Fachtagungen. Es bestehen weitreichende Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Weiterbildung. Bei Bedarf können Kurse zum Erlernen der deutschen Sprache finanziert werden.

Sie erwartet eine anspruchsvolle und vielseitige Tätigkeit in einem internationalen Forschungsumfeld mit hervorragender Infrastruktur und gutem Arbeitsklima. Wir bieten Ihnen eine befristete Vollzeitstelle (derzeit 39 Stunden/Woche) mit Dienstort Frankfurt am Main. Die monatliche Vergütung beträgt zum gegenwärtigen Zeitpunkt im ersten Jahr 3.008 € brutto. Dies entspricht, je nach familiären Umständen, einer Nettovergütung von ca. 2.065 € im ersten Jahr, ca. 2.195 € ab dem zweiten Jahr plus einer Jahressonderzahlung. Die Stelle ist auf drei Jahre mit der Option einer Verlängerung um bis zu weiteren 12 Monaten befristet.

Wir begrüßen alle Bewerbungen, unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Alter. Wir streben eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordern deshalb besonders Frauen zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung und Befähigung vorrangig berücksichtigt. Unterstützt wird die Vereinbarkeit von Familie und Arbeit; mobiles Arbeiten ist derzeit grundsätzlich mit einem prozentualen Anteil von bis zu 40 % pro Monat möglich. Aufgrund des kollaborativen Charakters des interdisziplinären Kollegs wird die aktive Mitarbeit am Qualifikations- und Studienprogramm des Kollegs erwartet.

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